Schwammklöpper

Schwammklöppermarkt

Tradition trifft Moderne

Das geht - versprochen! Abwechslungsreiche Stände, kalte Getränke, Reibekuchen, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen laden Sie zum Verweilen ein. Ob Öle, Seifen, Dekoratives, Honig, Handtaschen, Holzwaren oder Liköre, die Stände halten für jeden Interessierten etwas bereit. Desweiteren wird das Handwerk des Schwammklöppers live vorgestellt und die damalige wirtschafliche Bedeutung für Bad Fredeburg dargestellt. Traditionelle Blasmusik aber auch moderne Charts und ein Unterhaltungsprogramm für unsere jüngeren Besucher begleiten Sie bei einem Besuch auf unserem Bad Fredeburger Schwammklöppermarkt!

Das Handwerk

Ein Blick in die Vergangenheit

Geschichte

Herstellung des Zunderschwamm

Die Figur des Schwammklöppers erinnert an das alte Handwerk und die wirtschaftliche Bedeutung der Zunderschwamm-Herstellung in Bad Fredeburg. Zunderschwamm wurde zur Entfachung von Feuer gebraucht. Ausgangsmaterial ist der Buchenschwamm – auch Baumpilz genannt – zunächst aus unseren heimischen Wäldern, später aus Kroatien bis Schweden). 1816 bestand zunächst eine Zunderfabrik (Schmidt – Mühle) 1824 waren es bereits drei Fabriken, die jährlich 16.000 Pfund fertigen Schwamm herstellten.
In den Fabriken wurde der Schwamm eingeweicht und gekocht. Dann wurde die Faserschicht aus dem Schwamm herausgelöst und mit einer Holzkeule leicht geklopft, bis sie faserig wurde und Ähnlichkeit mit einem Wildledertuch bekam. In einem gekochten Sud aus Wasser und Birkenasche wurde der Schwamm getränkt, geknetet und schnell getrocknet. Nach dem Trocknen ist der Zunderschwamm gebrauchsbereit. Durch Imprägnieren mit Salpeter oder Einreibung mit Schießpulver wurde er noch leichter entzündlich gemacht. Zur Entfachung von Feuer wurden drei Dinge benötigt: Zunderschwamm, Feuerstein und Feuerstahl. Handhabung: Ein Daumennagel großes Stück Zunderschwamm liegt auf dem Feuerstein und wird mit dem Daumen festgehalten. Mit dem Feuerstahl (8 cm lang) wird in einer Schlagbewegung schnell von oben nach unten an der scharfen Feuerstahlkante entlang gezogen. Abstand zwischen Zunder und Feuerstahl etwa 5 mm. Beim Schlagen reiben sich Späne vom Feuerstahl glühend ab und bringen das Stück Zunderschwamm zum Glimmen.
Mit der Erfindung des Reibzündholzes anno 1833 verlor die Schwammfabrikation ihre wirtschaftliche Bedeutung und verschwand Ende des 19.Jahrhunderts schließlich ganz.

Info

Aktuelles

Der diesjährige Schwammklöppermarkt findet am 16. September parallel mit dem Pfarrfest auf dem Kirchplatz von Bad Fredeburg statt. Bei Fragen und weiteren Informationen können Sie uns gerne persönlich kontaktieren:

Tanja Ritter: tanja.ritter@bad-fredeburg.de
Philipp Pöhlke: philipp.poehlke@bad-fredeburg.de
Tel. - Nr.: 02974 / 7037

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Entdecken Sie das Programm vom Mart 2017!

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Egal ob Sie unsere Gäste mit kulinarischen Spezialitäten begeistern möchten oder außergewöhnliche Produkte anbieten. Wir freuen uns über jede Anfrage! Sie erreichen uns täglich von 08.30 Uhr - 17.00 Uhr.