20.03.2010 - Memories of the Rat Pack im Kurhaus
01. - 21.05.2010 - Smoke Stopp, Raucherentwöhnungsprogramm in Bad Fredeburg




Die Stadt Fredeburg blickt auf eine fast 650-jährige Geschichte zurück. Nach dem ältesten überlieferten Stadtprivileg von 1414 hat der Edelherr Dietrich III. von Bilstein (gestorben 1335) der Stadt Fredeburg ihre ersten Rechte verliehen.
In den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts baute er die Vredeburg, die entsprechend der Namensgebung Frieden im Lande bewahren sollte. Mit dem Bau der Burg war auch gleichzeitig die Gründung der Stadt vor den Burgtoren verbunden.
In der Soester Fehde gelang es 1444 dem Erzbischof Dietrich von Moers, Fredeburg einzunehmen und es dem Herzogtum Westfalen einzugliedern. 1562 ging die Vredeburg als Lehen in den Besitz der Herren von Bruch, die im Jahr 1709 die Burg an die Stadt Fredeburg verkauften. Zu dieser Zeit war nur noch ein Turm der Burg bewohnbar.
Bei einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1810 wurde die ganze Altstadt vernichtet und erforderte einen Aufbau neuer Häuser in der Oberstadt (heutige Hochstraße).
In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde die Stadt erneut fast vollkommen zerstört, und in mühevoller Aufbauarbeit entstand in seinen Grundzügen das heutige Stadtbild.
Von der alten Fredeburg ist heute nicht mehr viel zu sehen. Das Einzige, was noch von der einstigen Existenz der Burg zeugt, sind Mauerreste der Burgringmauer, die an zahlreichen Stellen des Burgberges noch vorhanden sind. Der sichtbare Mauerrest des östlichen Burgturmes ist heute eine Hauswand.
Wie im Stadtwappen zu sehen, hatte die Fredeburg 3 Türme und 3 Tore. Die heutige Straßenbezeichnung "Am Wiesentor" weist noch auf eines dieser Tore hin.
Mit der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975 verlor die Stadt Fredeburg ihre Selbständigkeit und wurde Stadtteil der Großgemeinde Stadt Schmallenberg. Seit 1995 ist Bad Fredeburg Kneippheilbad und damit das einzige seiner Klasse im ganzen Sauerland.
Mehr zur Geschichte Bad Fredeburgs von Professor Dr. Albert Hömberg als Download.
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